Modell-Flugsport Inchenhofen e.V.

Bücker 133 Jungmeister

Erbauer: Thomas Löfflmann
Maßstab: 1:2,8
Spannweite: 235 cm

 

Nach der bekannten Bü 131 „Jungmann“ wurde im Bückerwerk Berlin-Johannisthal ein weiteres, speziell für den Kunstflug konstruiertes Flugzeug entwickelt, die Bücker 133 „Jungmeister“. Der Prototyp wurde 1935 von Luise Hoffmann erstmals geflogen.


Der erste Typ wurde von einem Hirth HM 506 Reihenmotor mit 140 PS angetrieben. Die folgenden Modelle wurden dann von dem bewährten 7 Zylinder Sternmotor Siemens-Bramo „SH 14 A – 4“ mit 160 PS angetrieben.
1936 als das Bücker–Werk nach Rangsdorf umgesiedelt war, wurde das erfolgreichste und beste Kunstflugzeug der Welt gebaut, die Bücker 133 C. Der Rumpf wurde bei der 133 C um ca. 14 cm verkürzt und neben einiger kleiner Änderungen der typisch hohe Rumpfaufbau hinter dem Piloten aufgebaut. Mit diesem Flugzeug wurden alle nationalen und internationalen Wettbewerbe der damaligen Zeit gewonnen.
Zu den spektakulärsten Erfolgen zählt sicherlich die Überquerung der Anden in Südamerika, bei der bis zu 7000 m hoch geflogen wurde. Auch sehr beachtlich war der Flug des Schweizer Piloten Albert Ruesch, der sofort nach dem Start, bis zur Landung im Rückenflug die Alpen überquerte.
1936 erwarben die Schweizer die Lizenzrechte und es wurden bei Dornier in Altenrhein 52 Jungmeister gebaut. Wegen der Nachfrage aus den USA wurden 1967 einige 133 C von der Fa. Bitz in Augsburg (Haunstetten) nachgebaut.

Das Modell wird nach einem Bausatz der Fa. Benja in Merching erstellt. Es handelt sich um einen CNC gefrästen Baukasten, bei dem alle Teile aus Holz sind. Alles was beim Original aus Alu gefertigt war, wie die Cowling und die vordere Rumpfverkleidung besteht bei diesem Modell aus GFK Teilen. Als Motor wird ein DLE 111 ccm mit Pefa Dämpfern eingesetzt.


 

Inzwischen ist die Bücker ein gutes Stück weiter. Besonderes Augenmerk verdienen die angedeuteten Nähte der Verspannung. Diese bestehen aus vielen hundert Knoten, die mit Zackenband überklebt sind.