Modell-Flugsport Inchenhofen e.V.

M-Spatz

M-Spatz

Erbauer: Helmut Piesch
Spannweite: 580 cm
Rumpflänge: 230 cm
Gewicht: zwischen 11 und 15 kg
Motor: Zg 22

Dezember 2008:
2 Winter Bauzeit stecken bereits im Modell, da es kein Baukasten ist, sondern nur nach Plan gebaut wird.
2007 war der Rumpf aus Pappelsperrholz und das Leitwerk fertig.
Denn Sommer über habe ich dann über das zu verwendende Flächenprofil gegrübelt und bin beim Eppler 203 gelandet.
Die Flächen werden in Styro-Sandwich-Bauweise ausgeführt.

Der Rohbau ist heute fast fertig. Aber es gibt noch viel Arbeit (Motorhaube, spachteln, streichen.....)
Ich hoffe im Sommer zum Jungfernflug fertig zu sein.




Februar 2009:
Dank des langen Winters hatte ich genügend Zeit, mich wieder dem (Weiter-) Bau meines M-Spatzes zu widmen.
Die Steckung der Flächen wurde der vorgesehenen EWD angepasst und das Leitwerk wurde soweit fertiggestellt, dass ich es bei nächster Gelegenheit streichen und bebügeln kann. Für Modelle dieser Größe ist es sehr schwierig, Einzelteile fertig im Handel zu bekommen - so auch bei den von mir benötigten Landeklappen. Also blieb mir nichts weiter übrig, als sie selbst aus Pappelsperrholz zu fertigten. Irgendwie taten mir die beiden Flächenhälften schon leid, als ich mit Messer und Säge an sie Hand anlegte - aber irgendwie musste ich die Querruder ja herausbekommen. Das Ergebnis war aber dann trotzdem wieder schön anzuschauen.
Langsam ging es an die Feinarbeiten - schleifen, vorlackieren und wieder schleifen und lackieren, nur so erhält man eine glatte Oberfläche. Die Cockpitverglasung muss vollständig selbst hergestellt werden, da es bei Bauplanmodellen meist keine fertigen Teile in der passenden Größe zu kaufen gibt. Also Urmodell erstellen und an den Rumpf anpassen, dann die Kunststoffteile erwärmen und über die Urmodelle ziehen, danach die hoffentlich gelungenen "Tiefziehteile" an ihre Rahmen anbringen.



Mai 2009:
Zwischenzeitlich habe ich meinen M-Spatz fertig gestellt und den Erstflug hinter mir. Es war schon ein tolles und erhebendes Gefühl, als ich meinen Eigenbau beim ersten Start abheben sah. Er flog tatsächlich so, wie ich es mir vorgestellt hatte und wie der Original-M-Spatz auch flog: souverän und behäbig. Dank seiner Größe ist in einiger Entfernung fast kein Unterschied mehr zu dem Original festzustellen. Als ich nach dem Auswiegen nur 300 Gramm Blei benötigt hatte, wusste ich, dass meine Planungen und die Bauausführung richtig war. Von den letzten Baustufen und dem Tag des Erstfluges habe ich noch einige Bilder gefertigt, die ich hier noch veröffentlichen möchte.

Sollte sich jemand an das gleiche Projekt wagen wollen, so stehe ich gerne mit Rat zur Verfügung.

Helmut Piesch